Die Körperspende

Die Ausstellung echter menschlicher Präparate ist ganz besonders das Verdienst zahlreicher Körperspender, die zu Lebzeiten verfügt haben, dass ihr Körper nach dem Tod für die Plastination und damit zur Ausbildung von Ärzten und zur Unterrichtung von medizinischen Laien zur Verfügung stehen soll. Sie verzichten ausdrücklich auf eine Beerdigung. Durch ihre selbstlose Körperspende ermöglichen sie uns einzigartige Einblicke in den menschlichen Körper, wie sie bislang allenfalls Ärzten vorbehalten waren. Dafür danken wir den lebenden und bereits verstorbenen Körperspendern.

Das Institut für Plastination nimmt auch Präparate aus alten anatomischen Sammlungen an, wenn diese aufgelöst werden. So sind in der KÖRPERWELTEN Ausstellung auch Präparate wie ein plastiniertes Baby mit einem Wasserkopf zu sehen, wie sie heute in modernen Kulturstaaten durch die Fortschritte der Medizin nicht mehr entstehen. Diese zum Teil mehr als 100 Jahre alten Präparate erhält das Institut käuflich oder im Tausch gegen Plastinate.

Die Verfügung des Körperspenders zur Plastination ist kein Vertrag, sondern eine Willensbekundung, die jederzeit ohne Angabe von Gründen von beiden Seiten widerrufen werden kann. Für die Körperspende sind weder Entgelte zu entrichten noch erhalten die Körperspender oder die Hinterbliebenen eine Entschädigung.

Die gedruckte Informationsbroschüre "Körperspende zur Plastination", das „Merkblatt Körperspende zur Plastination“, sowie den „Leitfaden für Hinterbliebene“, die im Downloadbereich als pdf zur Verfügung stehen, können Sie auch im Körperspendebüro des Instituts für Plastination anfordern.

Den Körperspender-Ausweis sowie die „Vollmacht zur Überführung an das Institut für Plastination" erhalten Sie vom Körperspendebüro. Alle anderen Unterlagen für eine Körperspende zur Plastination finden Sie im Downloadbereich.